Decision 2024 – Wer gewinnt das Rennen ums Weiße Haus?

  • Das Problem ist, wenn man die Schlüssel so anwendet, wie er sie in der Vergangenheit erklärt und verwendet hat, hätten sie schon 2020 den Sieg von Trump vorausgesagt und auch dieses Jahr wieder.

    Das stimmt doch gar nicht. Wie kommen Sie überhaupt auf sowas? Sie behaupten einfach irgendetwas. Er hat 2020 den Sieg Bidens vorausgesagt - aus folgenden Keys: schwache Wirtschaftsleistung auf kurze und lange Sicht (anhand festgelegter Kriterien was genau das bedeutet!!! siehe vorherigen Link zum Buch), social unrest, Skandale, etc. auf Seiten Trumps. Und wenn Sie wollen kann ich Ihnen den Link zum gesamten Dokument von 2020 schicken wo er diese Keys Punkt für Punkt genau darlegt.

    Hier kurz zusammengefasst: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Keys_to_the_White_House

    Abschnitt Lichtman's Prediction Record

  • Das stimmt doch gar nicht. Wie kommen Sie überhaupt auf sowas? Sie behaupten einfach irgendetwas. Er hat 2020 den Sieg Bidens vorausgesagt - aus folgenden Keys: schwache Wirtschaftsleistung auf kurze und lange Sicht (anhand festgelegter Kriterien was genau das bedeutet!!! siehe vorherigen Link zum Buch), social unrest, Skandale, etc. auf Seiten Trumps. Und wenn Sie wollen kann ich Ihnen den Link zum gesamten Dokument von 2020 schicken wo er diese Keys Punkt für Punkt genau darlegt.

    Hier kurz zusammengefasst: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Keys_to_the_White_House

    Abschnitt Lichtman's Prediction Record

    Man muss aber sagen, dass Lichtmans Einordnung der Schlüssel dieses Jahr streitbar ist.

    Ich gehe nicht mit bei

    "no third party" - false, denn Jill Stein nimmt Harris Pro-"Palästina"-Wähler weg

    "short-term economy" / "long-term economy" - false, siehe Inflation, Lebenshaltungskosten, negative Wahrnehmung wirtschaftlicher Entwicklung

    "uncharismatic challenger" - false: ja, aus bestimmten Perspektiven mag man Trump als uncharismatisch ansehen, und ja, auch nachvollziehbar, aber er hat zumindest gegenüber denjenigen, denen amerikanischer Traum, Kämpfen etc. wichtig sind und als 'Gegenentwurf zum Establishment von D. C.' durchaus Charisma, kann man so 50:50 einordnen; Trump ist ja unstreitig auch ein Phänomen für sich, ob man ihn mag oder nicht.

    Damit ergäben sich mindestens sieben 'false keys', womit Trump als Sieger zu prognostizieren wäre.

    Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland a. D.

  • wenn Sie sich nicht im Detail mit Lichtmans Definitionen beschäftigen, sondern sie bewusst ignorieren oder gar nicht kennen, dann hat das Ganze keinen Sinn.

    Edited 2 times, last by Marek Ostrowski (November 5, 2024 at 12:17 PM).

  • Hier sind seine Erklärungen für die Keys - ich mach es Ihnen ganz leicht:

    Abschnitt 5 (The Keys Prediction): https://hdsr.mitpress.mit.edu/pub/kcnosyqm/release/1

    Er schreibt weder parteiisch für Harris und sagt dass alles spitzentoll ist nach der Biden Admin. - so wie Sie es nahelegen - sondern er wägt nüchtern Pro und Kontra bei beiden Kandidaten ab und fasst zum Schluss seine Prognose. Ganz einfach.

    Etwas weiter unten finden Sie erneut die Definitionen für die Keys. Da steht auch dass ein third party candidate mindestens 5% erzielen muss um als signifikant betrachtet zu werden. Das was ich vorher gesagt habe. Wenn man sich Konzepte nicht durchliest, dann kan man sie auch nicht verstehen. Aber kritisieren kann man natürlich auch uninformiert indem man einfach dagegen ist.

  • So jetzt habe ich für Sie die Arbeit gemacht:

    "no third party" - false, denn Jill Stein nimmt Harris Pro-"Palästina"-Wähler weg

    Third-Party Key 4: In recognition of his fading support, Robert F. Kennedy Jr. suspended his campaign. His endorsement of Donald Trump does not impact this key.

    4: Third-PartyA third-party candidate wins at least 5% of the popular vote, that is, an average of 10% or more in the preelection polls, as per the rule of halves based on the wasted vote syndrome affecting such candidates.


    Green Party presidential candidate Jill Stein is polling at 2 percent nationally

  • God bless America!

    266 Mr.Trump zu 219 Mrs. Harris.

    Der besserere von zwei schlechten Kandidaten scheint das Rennen gemacht zu haben.

    Als Sahnehäufchen könnten Trump sowohl Senat wie Repräsentantenhaus zufallen.

    Nun kehren wohl wieder althergebrachte Verhältnisse in den Staaten ein , die Schwarzen hatten mit Obama ihren Präsident und mit Harris ihre Vizepräsidentin, das genugt dann auch. Die Nächsten welche dann in der Zukunft einen Vize stellen dürften, währen Asiaten und Latinos, um auch jene Gruppen zu berücksichtigen.

    Während der Jurist Obama noch Charisma hatte und ein hervorragender Rhetoriker war, ging der Juristin Harris beides völlig ab. Jene mag eine gute Juristin sein, aber als Politikerin , eine völlige Fehlbesetzung! Zum zweiten Mal haben doe Demokraten nun in den Musstopf gegriffen, erst Mrs.Clinton und nun Mrs.Harris, bleibt zu hoffen, dass sie daraus gelernt haben und der nächste wieder ein Kandidat sei!

    Wie positiv oder negativ sich diese Wahl auf die Staaten auswirkt, wird sich am Ende der Legislatur erweisen.

    Allerding muss man feststellen das deutsche Medien immer noch hasserfüllt über den wohl zukünftigen Präsidenten berichten. Die selben Medien, welche sich stets über Hass und Hetze beklagen!

    Mühlen-und Sägewerksbesitzer

    Bundesfraktionsführer a.D.

  • Allerding muss man feststellen das deutsche Medien immer noch hasserfüllt über den wohl zukünftigen Präsidenten berichten

    Sie verbreiten keinen Hass über Trump, sie berichten nur überwiegend negativ. Warum? Bei jemanden der vor kurzem verurteilt wurde, immer wieder durch hasserfüllte Aussagen, Beleidigungen etc. gegenüber seiner Gegner, Frauen und anderer Minderheiten auffällt also nicht verwundert - wenn das Ziel ein seriöser Journalismus sein soll. Die Trump-nahen Medien berichten natürlich mit einer rosaroten Brille auf ohne überhaupt negative Punkte zu erwähnen. Auf jede Kritik des Nationalheiligen reagiert man geradezu allergisch, während man andererseits über Harris herfällt wie eine Horde Wildgewordener. Egal ob Clinton, Biden oder Harris - Sie sind das personifizierte Böse und 'hassen' Amerika angeblich. Trump gibt sich ja nicht gerade viel Mühe nicht zu polarisieren, Aufreger zu produzieren und die Stimmung immer weiter aufzuheizen. Da sollte die Berichterstattung nicht zu sehr verwundern.

    dass sie daraus gelernt haben und der nächste wieder ein Kandidat sei!

    als ob der Erfolg vom Geschlecht des Kandidaten abhängt, nur weil Sie männliche Kandidaten bevorzugen und Sie Frauen öffentliche Ämter nicht zumuten (wollen). EIne Rolle wird's gespielt haben - aber nur bei alteingesessenen, erzkonservativen Republikanern, die sowieso für Trump gewählt haben.

    wieder althergebrachte Verhältnisse in den Staaten ein

    merke: althergebracht = gut, weil die gute alte Zeit. Wenn das der Maßstab ist und die Grundlage dann passt's ja. Da könnte man etwas differenzierter rangehen...

  • Ich bin Realist - Trump hat gewonnen, das akzeptiere ich (im Gegensatz zur Wahl 2020 die Trump selber nicht anerkannt hat, bis heute nicht). Und jetzt arbeiten wir gemeinsam mit Amerika zusammen so gut wie es eben geht und sorgen dafür dass wir unsere Interessen umsetzen können. Aber es muss uns endlich auch klar werden, dass wir unser Schicksal alleine in die Hand nehmen müssen. Egal ob Harris oder Trump - beide hätten die Devise America First verfolgt. Daran gibt es keinen Zweifel, wenn auch Trump diese Devise noch gnadenloser verfolgt und geprägt hat als Harris.

    Aber ich bin auch Realist und sehe daher mögliche Gefahren, die von einer Trump-Präsidentschaft ausgehen. Die dürfen wir nicht aus Liebe zu Trump oder Verblendung ignorieren und ihn wie manche aus der Bubble als Heiligen verehren. Wenn Trump die europäischen Staaten in der NATO im Stich lassen sollte, sowie die Unterstützung der Ukraine, dann müssen wir letztendlich selber vorbereitet sein.

    Das ist ja gerade die Gefahr: Trump ist so gut wie unberechenbar. Wie oft er seine Meinung aus einer Laune heraus geändert hat und ohne Absprachen irgendetwas beschlossen hat. Ausstieg aus dem Klimaabkommen, dem Iran-Nuclear-Deal und so weiter.

  • Sie verbreiten keinen Hass über Trump, sie berichten nur überwiegend negativ. Warum? Bei jemanden der vor kurzem verurteilt wurde, immer wieder durch hasserfüllte Aussagen, Beleidigungen etc. gegenüber seiner Gegner, Frauen und anderer Minderheiten auffällt also nicht verwundert - wenn das Ziel ein seriöser Journalismus sein soll. Die Trump-nahen Medien berichten natürlich mit einer rosaroten Brille auf ohne überhaupt negative Punkte zu erwähnen. Auf jede Kritik des Nationalheiligen reagiert man geradezu allergisch, während man andererseits über Harris herfällt wie eine Horde Wildgewordener. Egal ob Clinton, Biden oder Harris - Sie sind das personifizierte Böse und 'hassen' Amerika angeblich. Trump gibt sich ja nicht gerade viel Mühe nicht zu polarisieren, Aufreger zu produzieren und die Stimmung immer weiter aufzuheizen. Da sollte die Berichterstattung nicht zu sehr verwundern.

    Hassen nein , das Land ist ihnen egal, wie im übrigen auch Trump, nur kann jener es geschickter verbergen , was Besagte nicht konnten!

    Aber Sie scheinen ersthaft zu glauben das alles ( in Pkt. Trump) sei neu, weitgefehlt, haben je Nixon reden hören oder McCarthy, Goldwater, selbst FDR?

    als ob der Erfolg vom Geschlecht des Kandidaten abhängt, nur weil Sie männliche Kandidaten bevorzugen und Sie Frauen öffentliche Ämter nicht zumuten (wollen). EIne Rolle wird's gespielt haben - aber nur bei alteingesessenen, erzkonservativen Republikanern, die sowieso für Trump gewählt haben.

    merke: althergebracht = gut, weil die gute alte Zeit. Wenn das der Maßstab ist und die Grundlage dann passt's ja. Da könnte man etwas differenzierter rangehen...

    Das eine Frau kein öffentlich amt ausführen soll wurde nie gesagt, als Minister, Staatssekretär warum nicht! Was passierte denn bisher in den Ländern in den Frauen regierten, jene stehen heuer am Abgrund, Merkel ruinierte Deutschland, Kirchner Argentinien, im nur einige zu nennen!

    Konservativ, respektive erzkonservativ, ist nichts schlechtes, weshalb auch?

    Nun ich hätte für althergebracht, auch traditionell sagen können!

    Mühlen-und Sägewerksbesitzer

    Bundesfraktionsführer a.D.

    Edited once, last by Theodor Alexander Epp (November 6, 2024 at 4:59 PM).

  • Hassen nein , das Land ist ihnen egal, wie im übrigen auch Trump, nur kann jener es geschickter verbergen , was Besagte nicht konnten!

    Aber Sie scheinen ersthaft zu glauben das alles ( in Pkt. Trump) sei neu, weitgefehlt, haben je Nixon reden hören oder McCarthy, Goldwater, selbst FDR?

    Sie sprachen aber sehr wohl von hasserfüllt. Jetzt sagen Sie Hassen nein.

    Und ja ich habe Nixon reden hören. Auch FDR und Reagan und viele weitere. Aber die haben noch nie gesagt:

    • 'Grab them by the p***y' (Über Frauen)
    • 'Sorry losers and haters, but my I.Q. is one of the highest – and you all know it! Please don’t feel so stupid or insecure, it’s not your fault.'
    • 'It's freezing and snowing in New York – we need global warming!' (# wissenschaftliche Fakten)
    • 'I could stand in the middle of Fifth Avenue and shoot somebody, and I wouldn't lose any voters, OK? It's, like, incredible.' (was bedeutet das bloß?)
    • 'I've said if Ivanka weren't my daughter, perhaps I'd be dating her.' (dazu muss ich nichts sagen oder?)
    • 'Listen, you motherf***er, we're going to tax you 25 per cent!' (in Bezug auf die chinesische Führung, nicht sehr passabel und sachlich ausgedrückt)
    • "He’s a war hero because he was captured. I like people that weren’t captured, OK?” (über einen verstorbenen Soldaten)

    Reagan oder Nixon haben sich auch nie über Reporter mit körperlichen Behinderungen lustig gemacht, beispielsweise. Aber was weiß ich schon... wie Sie sagten ich bin ja der Leichtgläubige und Uninformierte, der sich auf die wortwörtlichen Zitate Trumps verlässt, die ich selber mitbekommen habe.

    JA DER STIL TRUMPS IST NICHT NUR NEU, SONDERN IN DER POLITISCHEN WELT VORHER NOCH NIE SO DAGEWESEN IN DIESEM AUSMAẞ. Klar gab es gewisse Vordenker, aber Trump hat diesen Stil zur Perfektion einstudiert und zum Erfolg geführt. Was erschreckend ist. Kein Nixon oder Reagan hätte jemals so gesprochen und so argumentiert. Niemals. Dennoch finden Sie es angebracht das weiter zu normalisieren oder es zumindest zu ignorieren.

  • Sagen es es mal so, Tricky-Dick bedurfte noch einen Tonbandes, Reagan war als ehemaliger Mine hollywooderprobt und die Äusserungen Frank Roosevelts über die merkwürdige Beziehung seiner Gattin Eleonor zu Hicks (Lorena A. Hickok) liessen sich Bücherschränke füllen.

    Sicherlich , da haben Recht, keiner der Genannten polterte so öffentlich von Donald J. Trump.

    Mühlen-und Sägewerksbesitzer

    Bundesfraktionsführer a.D.

  • Sagen es es mal so, Tricky-Dick bedurfte noch einen Tonbandes, Reagan war als ehemaliger Mine hollywooderprobt und die Äusserungen Frank Roosevelts über die merkwürdige Beziehung seiner Gattin Eleonor zu Hicks (Lorena A. Hickok) liessen sich Bücherschränke füllen.

    Sicherlich , da haben Recht, keiner der Genannten polterte so öffentlich von Donald J. Trump.

    So ist es... Diese Dinge der anderen Präsidenten sind im Vergleich zu Trumps Benehmen, Aussagen und Handlungen während seiner letzten Amtszeit, danach und davor... komplett harmlos.

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